Wie schon in meinem Blog (Keine Panik!) geschrieben, betrachte ich das Experiment auch mit Interesse. Würde aber einen zusätzlichen Recherche-Ansatz empfehlen: Flooding als Gegenmaßnahme. Wer z.B. meinen Namen ausgooglet (http://www.google.de/search?sourceid=navclient-ff&ie=UTF-8&rls=GGGL,GGGL:2006-18,GGGL:de&q=%22Dirk+Ploss%22) findet über 20.000 Treffer. Da sind natürlich extrem viele Spuren - zu viele, als dass ein Headhunter allein allen (auch widersprüchlichen) Ausagen folgen könnte.
mir ist klar, dass es bei bestimmten namen ZU VIELE treffer gibt. zwei dinge sollte allerdings jeder dabei bedenken:
1. besteht verwechslungsgefahr? sicher macht sich kein personaler die mühe 20 suchseiten zu durchforsten, wenn 2 auch reichen. aber könnte er bei den dortigen fundstellen den eindruck bekommen, es handelt sich um sie und ist das, was er da findet, nachteilig? dann sollte man entweder die verwechslungsgefahr beseitigen oder aber gezielt darauf hinweisen, dass man das nicht ist.
2. bewerber geben in der regel nicht nur ihren namen an, sondern auch adresse, lebenslauf, e-mail, etc. all das kann man mit dem namen bei der suche kreuzen und so die trefferauswahl eingrenzen. zum beispiel: ["susanne mustermann" + informatikerin + köln]. dann sind es vielleicht nicht mehr 20.000 treffer sondern nur noch 20. reputationsmanagement ist mehr als nur seinen namen bei google einzugeben und sehen, was passiert.
Mein Name ist Reiner Fakeman. Ich bin ein reiner Fakeman, eine fiktive Person, ein Online-Experiment der WirtschaftsWoche zum Thema Googlability und Reputation im Internet. Es wäre schön, wenn Sie meinen Namen und meine Geschichte verbreiten, darüber reden oder schreiben. Denn darum geht es: Zu sehen, wie sich das auf mich und meinen Ruf im Netz auswirkt...
Strategievorschlag: Flooding
LG, Dirk Ploss (www.dirk-ploss.de)
1. besteht verwechslungsgefahr? sicher macht sich kein personaler die mühe 20 suchseiten zu durchforsten, wenn 2 auch reichen. aber könnte er bei den dortigen fundstellen den eindruck bekommen, es handelt sich um sie und ist das, was er da findet, nachteilig? dann sollte man entweder die verwechslungsgefahr beseitigen oder aber gezielt darauf hinweisen, dass man das nicht ist.
2. bewerber geben in der regel nicht nur ihren namen an, sondern auch adresse, lebenslauf, e-mail, etc. all das kann man mit dem namen bei der suche kreuzen und so die trefferauswahl eingrenzen. zum beispiel: ["susanne mustermann" + informatikerin + köln]. dann sind es vielleicht nicht mehr 20.000 treffer sondern nur noch 20. reputationsmanagement ist mehr als nur seinen namen bei google einzugeben und sehen, was passiert.