25
Aug
2008

Mundpropaganda


[via Karrierebibel]

Reputationsmanagement

Ob es nun gekränkte Eitelkeit ist, die einen Ex-Partner dazu bewegt, kompromittierendes Material ins Internet hochzuladen, die Unachtsamkeit eines Freundes oder gar jugendlicher Überschwang – das Problem am Internet ist: Was einmal drinsteht, bekommt man kaum noch heraus.

Und das beeinflusst die eigene Reputation zunehmend stärker. Schon heute nutzt jeder Dritte Personaler das Internet, um Bewerber auszugoogeln, 57 Prozent haben bereits Kandidaten aussortiert, weil sie Negatives im Netz über sie fanden. Gleichzeitig betreibt rund jeder fünfte Deutsche bereits eine eigene Internetpräsenz – sei es als Profil bei einem der zahlreichen Online-Netzwerke wie Xing, Facebook, Myspace oder StudiVZ, als eigene Webseite oder als Blog, so eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Bei Schülern und Studenten ist der Anteil sogar noch größer: Von ihnen offenbaren sich schon rund 45 Prozent im Netz. Rund zehn Prozent der Deutschen sind laut Umfrage auf Plattformen wie StudiVZ, Xing oder Myspace zu finden. Und nicht immer ist das vorteilhaft, was man dort findet.

Nun gibt es zugleich immer mehr Dienstleister, die versprechen, die – freiwillig oder unfreiwillig – beschmutzte Weste wieder reinzuwaschen, gegen Geld versteht sich. Ein paar dieser Dienste habe ich Ihnen hier einmal zusammengestellt:

Dienste für einen besseren Ruf

Eine kürzere Übersucht speziell deutscher Anbieter finden Sie aber auch hier:

Weiße Weste im Web

27
Okt
2007

Reputations-Versuch

Nachdem schon so einige über mich geschrieben haben und es in letzter Zeit wieder sehr still um mich wurde, will ich nun wieder etwas für meinen Ruf tun. Schließlich gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Diensten, die dabei helfen, sein Image im Netz zu verbessern.

Einer davon ist das deutsche Startup MyOn-ID. Mal sehen, was das kann: Gerade habe ich dort mein Profil angelegt und bin gespannt, wie es sich auf die Suchmaschinen auswirken wird. Sie können das ja ebenfalls mitverfolgen oder beeinflussen. Ich bin gespannt und werde berichten...

So übrigens sieht das aktuelle Suchergebnis zu mir bei Google aus:

Screenshot

17
Okt
2007

3
Sep
2007

US-Präsidentschaftskandidat fakt meine Masche

Während sämtliche US-Präsidentschaftskandidaten das Internet bereits als zusätzliche Plattform für Wahlwerbung entdeckt haben, taucht nun ein fiktiver Bewerber auf, der ausschließlich im Internet präsent ist: Ray Hopewood ist ein erfundener Politiker, der im Mittelpunkt einer groß angelegten Werbeaktion des US-Softwareherstellers BigFix steht. Die humorvolle Kampagne steht unter dem Slogan "The technology to be president" und wird von der auf virales Marketing spezialisierten Agentur Rassak durchgeführt. Die Kampagne sei augenscheinlich nur ein Scherz, solle die Menschen allerdings kurzzeitig verwirren und neugierig machen, so Barak Kassar, Präsident von Rassak.

"Das ist eine Persiflage, die für mich eher unter den Begriff Viral Advertising fällt. Solche Aktionen werden durchgeführt, um in die Presse zu kommen", so "Amos" von der Agentur VM-People im Gespräch mit pressetext. "Das ist Werbung zum Selbstzweck beziehungsweise Provokation der Provokation wegen und steht kaum in Verbindung zum eigentlichen Unternehmen." Im Gegensatz dazu sei virales Marketing längerfristig angelegt und versuche den Redewert eines Produkts zu erkennen und zu fördern. "Dabei ist es sinnvoll, die Grenzen des guten Geschmacks nicht zu überschreiten", empfiehlt Amos. "Wenn man versucht besonders mutig und laut zu sein, um Aufmerksamkeit zu erregen, kann das nach hinten losgehen und zu Imageverlusten führen."

Im Auftrag der Firma BigFix präsentiert sich die fiktive Figur Ray Hopewood, ein schmieriger Milliardär, der sein Vermögen mit einem Softwareunternehmen gemacht hat, mit eigener Website, Blog und Profilen auf MySpace und Facebook. Zusätzlich gibt es bereits Fanartikel wie T-Shirts oder Unterwäsche zu kaufen. Zum Vorteil von BigFix soll der erfundene Kandidat durch seine überhebliche und ignorante Art die großen Softwarefirmen darstellen, die den Markt dominieren. "Wir sind ein kleines Unternehmen und unsere Mitbewerber beherrschen aufgrund ihrer Finanzstärke die traditionellen Medien", erklärt David Appelbaum von BigFix die Entscheidung für die ungewöhnliche Werbeaktion.

Bereits vergangenen Herbst hatte das Unternehmen Erfolg mit einer viralen Marketingkampagne. Damals sollte das Vertrauen der Konsumenten in die Sicherheits-Software von BigFix gestärkt werden. Insgesamt konnten etwa 400.000 zusätzliche Besucher auf die Website des Unternehmens gelockt werden. Die aktuelle Kampagne soll vom frühzeitigen Interesse für die Präsidentschaftswahl 2008 profitieren. Im Laufe der Aktion wird dabei auch auf reale Ereignisse, wie Aussagen seiner echten Mitbewerber, Bezug genommen. Außerdem gibt es bereits Pläne für reale Öffentlichkeitsauftritte und Pressekonferenzen des erfunden Kandidaten.

Quelle: pressetext.at

16
Apr
2007

Mister Wong

Auch Mister Wong verweist nun auf das Thema - leider nicht auf dieses Blog.

29
Dez
2006

Clean Your Digital Dirt

Einen interessanten Artikel zum Thema gibt es auch beim WSJ...

Oder hier...
Oder hier.
Oder dieses Video:

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1
Dez
2006

Nachlese

Inzwischen berichte noch mehr Blogs über das Thema, wobei mich natürlich am meisten amüsiert, wie sich mein Leben im Zuge der kollektiven Gestaltung erweitert. Aber lesen Sie selbst:

Web 2A
Blog2.de
PaulinePauline
Zeuthen
Blogpiloten
Hartensteyn

21
Nov
2006

Mein Leben ist toll

Wie ich sehe, basteln bereits einige an meiner Reputation. Nicht nur, dass ich in fünf Jahren meine eigene Web-Show habe (Titel noch unklar, aber im Rennen sind "Wer bin ich?" und "Google die Katz") - nein, dank meiner rasant wachsenden Leserschaft bin ich inzwischen auch Mitglied bei StudiVZ (ganz von selbst), Besitzer eines Rolls Royce Cabrio ("Corniche"), lungere auf Partys rum und habe Schlag bei Assistentinnen und Praktikantinnen. Und jetzt auch noch ein iKarma-Profil. Wow! Was für ein Leben!!!

studivz

Jetzt die Masterfrage:
Wann bekomme ich einen Eintrag bei Wikipedia???
logo

Grow or Go

Reiner Fakeman Blog

L I E B E . L E S E R,

Mein Name ist Reiner Fakeman. Ich bin ein reiner Fakeman, eine fiktive Person, ein Online-Experiment der WirtschaftsWoche zum Thema Googlability und Reputation im Internet. Es wäre schön, wenn Sie meinen Namen und meine Geschichte verbreiten, darüber reden oder schreiben. Denn darum geht es: Zu sehen, wie sich das auf mich und meinen Ruf im Netz auswirkt...

K O M M E N T A R E

the king
der schönste,geilste.schlauste und er ist der...
kuni (Gast) - 23. Feb, 11:18
Wie man sich in XING...
Interessant ist es, *wie* XING Plausibilitätskontrollen.. .
Guido Stepken (Gast) - 20. Feb, 19:51
LOL
Na, da sieht man, dass man leicht herausfinden kann,...
Eugen Wirz (Gast) - 15. Dez, 11:40
Schöne Zusammenstellung....
Schöne Zusammenstellung. Allerdings ist es deutlich...
Jo (Gast) - 17. Mrz, 10:27
Selbstmarketing bei Bewerbungen...
Alles ist vorbereitet für eine gute Bewerbung....
Leif (Gast) - 14. Mrz, 13:53
na ja, scheint wirklich...
na ja, scheint wirklich nur ein fake gewesen zu sein...
fakewoman (Gast) - 18. Jan, 21:48
Nette idee :-D Und was...
Nette idee :-D Und was soll dabei rauskommen? *nurmalneugierigfragtwiefr auenebensind*
fakewoman (Gast) - 8. Jan, 15:22
Ich blogge, also bin...
Es gibt da ein sehr schönes Bild http://blaugh.com/car toons/061220_descartes_blo gger.gif So...
Zoe (Gast) - 21. Dez, 17:48

S U C H E

 

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